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Schuan und das Stadt Café
Ein Gastgeber, den man in der Solothurner Altstadt kennt.

Wer an der Hauptgasse vorbeigeht, wird gegrüsst. Das ist Schuan Tahir, und so ist auch sein Café.
Schuan lebt seit bald dreissig Jahren in Solothurn. Er hat in Küchen gearbeitet, einen Kebab-Laden gegründet und die Gassbar geführt. 2015 hat er das Stadt Café eröffnet, weil er lieber tagsüber für die Leute da sein wollte.
Seither steht er sechs Tage die Woche hinter der Theke. Die Gäste schätzen seine ehrliche, freundliche Art. Junge und Ältere fühlen sich gleich wohl, und viele Stammgäste muss er nicht mehr fragen, was sie möchten.
Wo heute Kaffee ausgeschenkt wird, war früher das Antiquariat des Historikers Paul L. Feser, voller Bücher und Stiche. Nach fast einem Jahr Verhandlungen mit der Hausbesitzerfamilie von Sury baute Schuan die Räume um und eröffnete das kleine Café mit Blick auf den Märetplatz.
Die Altstadt hatte damals wenige Lokale, Schuan wollte mehr Gastfreundschaft in die Gassen bringen. Später kam der Gewölbekeller dazu, der heute als StadtKeller für Apéros, Feste und Musik genutzt wird. Und jeden letzten Freitag im Monat gibt es ein orientalisches Buffet.